
Ein alljährlich wiederkehrendes Projektangebot im Rahmen des Schulunterrichts an unserer Schule stellt die Kooperation der Schulsozialarbeit mit der Fach- und Koordinierungsstelle für geschlechterreflektierende Pädagogik (FuKS e.V.) dar. In diesem Schuljahr bekamen wir hierzu an drei Tagen Besuch von Max (leman e.V.) und Johanna (Frauen für Frauen e.V.), die in unseren 7. Klassen jeweils einen ganzen Schultag zum Thema „sexuelle Bildung“ gestalteten.
Die Workshops fanden wie immer ohne Lehrpersonen und in einem geschützten Rahmen statt, um den Kindern eine gute Atmosphäre zu bieten, in der sie Fragen abseits von Alltags-Bezugspersonen aus der Institution Schule stellen können. Wichtig hierbei: Die Kinder bestimmen selbst, ob und wie intensiv sie bei den jeweiligen Angeboten und Themen mitmachen.


Die Inhalte der sexualpädagogischen Projekte orientieren sich maßgeblich an den Anliegen der Kinder. Das beinhaltet eine altersentsprechende Auseinandersetzung mit Themen rund ums Erwachsenwerden. Themen können hierbei zum Beispiel Körperwissen, Pubertät, Gefühle, erste Menstruation, Beziehungen, Grenzen (eigene und die anderer), Sex und Zärtlichkeit sein. Auch Identitäten, Geschlechterrollen und Klischees, kritischer Umgang mit Medien, Informationen über Schwangerschaftsverhütung können besprochen werden.
Die Workshops sind ein wichtiger Baustein im Bereich der Präventionsangebote der Schulsozialarbeit und sind werden von unseren Schülerinnen und Schülern alljährlich begeistert angenommen. Vielen Dank an Max und Johanna für diese wichtige und bereichernde Unterstützung!

Bilder & Text: Politz
